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  • Mein Leben auf einer Briefmarke

    Louis Vuitton führt seine unendliche Reise durch die Welt des Briefwechsels mit einer Kollaboration fort, die die Arbeit der kreativen Künstlerin Marie Beltrami in den Fokus rückt.

    Schreibgeräte sind schon seit vielen Jahren wesentliche Begleiter von Reisenden und haben somit mit dem Hause Louis Vuitton ein wichtiges Stück Geschichte gemein.
    So wichtig wie damals ist auch im digitalen Zeitalter von heute die feine Kunst des Schriftverkehrs - in seiner traditionellsten Form ist er Zeichen von Kultiviertheit, einem außergewöhnlichen Charakter und persönlichem Ausdruck. Der ausgesuchte Briefwechsel ist Teil einer authentischen ‚Art de vivre’ – der Kunst zu leben.
    Von der persönlichen Korrespondenz bis hin zu weltweiten Kunstbewegungen und besonderen Projekten, wie dieser Initiative von Marie Beltrami, war das Schreiben von Briefen schon immer von besonderer Bedeutung. Ebendieses Projekt umfasst über 300 Umschläge, die die Künstlerin an bekannte und unbekannte, lebende und verstorbene, reale und erfundene Menschen geschickt hat.
    Um noch einen Schritt weiter zu gehen, hat sie jeden Briefumschlag mit einer „Briefmarke“ versehen, auf der ein Bild von ihr zu sehen ist – eine weitere Art und Weise, sich von den Zwängen des Alltags zu befreien.
    Abermals beginnt Louis Vuitton eine neue Reise, dieses Mal ist es eine Reise des Schreibens.
    Marie Beltrami würde es so formulieren: „Eine Rückkehr zu Werten, die ich hinreißend finde.“

    Video Zusammenarbeit Korrespondenz
  • Made in … Sebastien Tellier

    Eine Interviewreihe über die Reiseerfahrungen bemerkenswerter Persönlichkeiten aus aller Welt. Eine neue Perspektive auf die Kunst des Reisens vom französischen Songwriter Sebastien Tellier.

    Wo fühlen Sie sich am ehesten zu Hause?
    Die Antwort liegt in der Frage: zu Hause, in der Pays d’Auge in der Normandie.
    Was für ein Gefühl ruft das Reisen in Ihnen hervor?
    Zuallererst der blaue Himmel über den Wolken, den man von einem Flugzeug aus sieht, einfach nur zum Träumen... Aber auch wenn ich nachts eine Fähre nehmen muss, mag ich die Atmosphäre der Docks zu nächtlicher Stunde, die riesigen Schiffe in der Dunkelheit mit ihren kleinen funkelnden Lichtern.
    Welches ist Ihr unvergesslichster Ausblick?
    Ich mag den Blick, den man von den Hügeln von Los Angeles hat. Dort kann ich mich neben eine Palme setzen und die ganze Stadt überblicken. Natürlich ist Los Angeles die Stadt der Extravaganz und des Überfluss, aber manchmal findet man winzige Verstecke, kleine persönliche Dschungel, wo man allein sein kann. Generell mag ich all jene Ausblicke, bei denen man die Stadt von der Ferne aus genießen kann und wo man merkt, wie viele Menschen es gibt und wie klein wir doch sind.
    Ihre luxuriöseste Art zu reisen?
    Luxus findet man im Prinzip überall. Natürlich gibt es einige luxuriöse Hotels, aber manchmal ist es dort ein bisschen verkrampft. Ein wahres Luxushotel ist jedoch ein Hotel, in dem sie für dich eine Art Setting schaffen, etwas, das das Kind in dir hervorruft und dich deswegen keiner verurteilt. Ein Ort, an dem du dich einfach auf der Terrasse niederlassen und den ganzen Tag Erdbeeren essen kannst, ohne dass das seltsam aussieht.
    Ein Wort, das spezifisch für eine Sprache ist und warum?
    Das Wort „Cocktail“ spricht mich sehr an... Wenn ich es höre, möchte ich losziehen. Es ist ein Anreiz zum Reisen. Es erinnert an die Kombination verschiedener Elemente und erweckt eine Vorstellung von Vielfalt, gerade das gefällt mir sehr.
    Stellen Sie sich Ihren perfekten Louis Vuitton Koffer vor…
    Der Koffer müsste mir vor allem wie ein Roboter überallhin hinterherlaufen, sodass ich ihn nicht tragen muss. Dazu hätte ich einen kleinen Chip oder etwas Ähnliches in der Tasche und der Koffer würde analysieren, wo ich bin, und dann immer genau hinter mir sein, auf kleinen Rollen. Und es wäre außerdem sehr praktisch, wenn ich mich im Falle eines Notfalls irgendwie in ihm verstecken könnte.

    Made in Interview