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Nachhaltigkeit 13/09

Umgang mit dem Klimawandel

Um seinen Beitrag zu den Zielen des Pariser Klimaabkommens von 2015 zu leisten, welches vorsieht die durchschnittliche globale Erwärmung auf 1,5°C zu begrenzen, bereitet Louis Vuitton derzeit einen neuen Aktionsplan vor, der sich an wissenschaftlichen Empfehlungen zur Verringerung von Emissionen orientiert.

Das Versprechen von Louis Vuitton:

100% Verwendung erneuerbarer Energien in der Anfertigung und im Transportwesen bis 2025

100% LED-Beleuchtung in den Geschäften bis 2025

Der ökologische Fußabdruck des Unternehmens:

ist das Jahr, in welchem Louis Vuitton Pionierarbeit bei der Erfassung des jährlichen ökologischen Fußabdrucks unter Verwendung der standardisierten Methode nach Bilan Carbone® leistete, um seine CO2-Emissionen, die durch alle Aktivitäten des Unternehmens weltweit erzeugt werden, zu messen. Infolgedessen ist die Verringerung des ökologischen Fußabdrucks sowie die Verbesserung der Umweltbilanz mittlerweile zu einem der Eckpfeiler der Strategie von Louis Vuitton geworden.

Louis Vuitton übernimmt die Verantwortung für den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens und definiert den Umfang wie folgt: alle Aktivitäten weltweit im Geltungsbereich 1-2-3. Die Ergebnisse des Jahres 2019 veranschaulichten, dass die Entstehung der Treibhausgase insgesamt auf drei Kernbereiche heruntergebrochen werden kann: Rohstoffe, Energie und Transport. Das Haus Louis Vuitton hat sich entschieden, sich auf die Verringerung von CO2-Emissionen zu konzentrieren, die durch den Energieverbrauch in den Gebäuden und Anlagen sowie durch den Transport verursacht werden, da diese fast die Hälfte der CO2-Emissionen des Unternehmens weltweit ausmachen. Weiterführend adressiert Louis Vuitton auch die durch die Rohstoffbeschaffung verursachten CO2-Emissionen, indem sich das Haus auf seine verantwortungsvolle Beschaffung konzentriert.

Verbesserung der Energieeffizienz

LVMH Carbon Fund

verschiedene Projekte wurden seit der Initiierung des LVMH Carbon Fund im Jahr 2016 finanziert, die auf der Idee beruhen, dass eine monetäre Bewertung der CO2-Emissionen einen Anreiz für alle darstellt, mehr Verantwortung bei der Reduzierung der Emissionen zu übernehmen. Diese Maßnahme hat es Louis Vuitton bereits ermöglicht, die CO2-Emissionen aus dem Energieverbrauch zwischen 2013 und 2019 um -29% (auf vergleichbarer Basis) zu reduzieren und damit das Ziel von LVMH von -25% für 2020 zu übertreffen.

Geschäfte

aller neuen und neugestalteten Geschäfte weltweit sind mit LED-Beleuchtung ausgestattet, worunter auch Schaufenster und Fassaden fallen. Die Beleuchtung gilt dabei als eines der energieintensivsten, aber auch gleichzeitig als eines der am leichtesten anzupassenden Elemente eines Geschäfts: Durch die Umstellung der Beleuchtung auf LED konnte Louis Vuitton seinen Gesamtenergieverbrauch seit 2013 um 30% senken.

Lagerhäuser & Ateliers

konnte der Energieverbrauchs zwischen 2013 und 2019 in den Ateliers gesenkt werden, obwohl das Produktionsvolumen zeitgleich deutlich gestiegen ist. Dies lässt sich auf die Integration von ökologischen Baumaßnahmen für die Ateliers und die Art und Weise, wie diese tagtäglich betrieben werden, zurückführen.

Green IT

markiert das Startjahr von Green IT, dem proaktiven Programm von Louis Vuitton zum besseren Verständnis, zur Messung und Reduzierung der Emissionen im Zusammenhang mit digitalen Technologien wie Hardware-Abfall und dem Energieverbrauch von Rechenzentren oder Computern. Das Haus Louis Vuitton, das als digitaler Pionier der Luxusindustrie gilt, räumt diesen Bemühungen für die kommenden Jahre oberste Priorität ein.

Erneuerbare Energien

der Energie, die Louis Vuitton verbraucht, stammt aus erneuerbaren Energiequellen. Louis Vuitton hat bereits mehrere Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien realisiert, wobei je nach Standort verschiedene Technologien zum Einsatz kommen, wie zum Beispiel die Kühlung und Heizung durch geothermische Luft, Photovoltaik-Dächer oder sogar natürliche Klimatechnik. Mithilfe dieser Maßnahmen schafft es Louis Vuitton, zwischen 30% und 100% des jährlichen Strombedarfs für die Beheizung und Klimatisierung zu decken, wie dies in den Geschäften in Florenz und Paris Vendôme der Fall ist.

Nachhaltige Architektur

Seit 2017 ist Louis Vuittons Ansatz für nachhaltiger Architekturkonzepte auf eine ständige Verbesserung ausgelegt und zielt darauf ab, die weltweit anspruchsvollsten Umweltzertifizierungen zu erhalten. Hierunter Zertifizierungen wie HQETM (High-Quality Environmental), LEED® (Leadership in Energy and Environmental Design) oder BREEAM® (Building Research Establishment Environmental Assessment).

Zusätzlich zu den nachhaltigen Architekturprojekten unterliegen alle Standorte von Louis Vuitton dem ISO 14001-Zertifizierungsverfahren, einem Standard, der ein Umweltmanagementsystem der Aktivitäten mit einem kontinuierlichen Streben nach Verbesserung garantiert. Bis 2019 waren 78% aller Standorte von Louis Vuitton nach ISO 14001 zertifiziert.

In den Ateliers von Beaulieu, Frankreich, wurden die natürlichen Lichtquellen im gesamten Gebäude optimiert, weshalb der Standort 2019 das BREEAM®-Zertifikat 'Sehr gut' erhielt.
Die Louis Vuitton Ateliers in Marsaz, Frankreich, die 2011 nach den Standards von HQETM zertifiziert wurden, verfügen über eine natürliche Isolierung durch ein Gründach. Weitergehend befinden sich an diesem Standort Wärmepumpen im Einsatz.
Das EOLE Lagerhaus in Frankreich wurde 2015 nach LEED® zertifiziert und verwendet ein System, bei dem Abwasser durch bepflanzte Filterbecken mittels spezieller Wasserpflanzen biologisch gereinigt wird, während Regenwasser für die Landschaftsbewässerung gesammelt wird.
Erneuerbare Energien in den Ateliers in San Dimas (USA, LEED® 'Gold' 2020), ausgestattet mit Solarpaneelen.
Die Ateliers von Louis Vuitton in Saint-Pourçain, Frankreich, wurden unter Verwendung von Eichenholz gebaut, das wegen seiner geringen Umweltbelastung gezielt ausgewählt wurde. Der Standort wurde im Jahr 2020 nach BREEAM® zertifiziert.

Reduzierung der CO2-Emission beim Transport

ist das Jahr, in dem Louis Vuitton als erstes Luxushaus mit einer nach ISO 14001 zertifizierten Lieferkette ausgezeichnet wurde. Diese Zertifizierung ermöglicht es Louis Vuitton, gemeinsam mit seinen Partnern Ziele zur kontinuierlichen Verbesserung der Umweltbilanz zu erreichen. Dazu gehören die Überwachung des Lagerbestands in den Geschäften, die Optimierung der Transportwege sowie die Prüfung von energieeffizienten Transportmitteln und alternativen Kraftstoffen.

Zusammenarbeit mit Transportpartnern

Louis Vuitton definiert bereits zum Zeitpunkt der Ausschreibung von Aufträgen die konkreten Verpflichtungen für seine Partner und legt die Ziele der Zusammenarbeit fest. Hierfür wurde eine einzigartige und innovative, interne Methode entwickelt, die das Engagement und den Respekt für die Umwelt als eines der Hauptkriterien zur Vorauswahl potenzieller Partner bestimmt. Oben genannte Ausschreibungen wurden 2016 in Frankreich, 2018 in Asien und 2019 in den USA eingeführt.

Steigerung der Energieeffizienz des Transports durch die Ausrichtung von Anfertigung und Transport an der Nachfrage:

Ein niedriger Lagerbestand, der in Echtzeit angepasst wird, schafft im Hinblick auf Prozesse Agilität und minimiert die Auswirkungen auf die Umwelt. In den Ateliers ermöglicht dieser Ansatz eine nachfrageorientierte Anfertigung, die ein Überangebot vermeidet und gleichzeitig eine Kontrolle der Veralterung der Produkte zulässt.

Steigerung der Energieeffizienz des Transports durch Verwendung alternativer Energien:

der für den lokalen Transport auf der Straße verbrauchten Energie soll aus Nicht-Diesel-Quellen stammen. Das ist das Ziel für das Jahr 2030. In Los Angeles, London, Tokio, Hongkong, Mailand und einem Großteil der anderen Städte weltweit ermutigt Louis Vuitton seine Partner bereits jetzt, Elektro- oder Erdgasfahrzeuge für Lieferungen an die Geschäfte einzusetzen.

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