Mode - Handtaschen 03/06

Die ArtyCapucines Kollektion

Heute präsentiert das Haus Louis Vuitton die limitierte ArtyCapucines Kollektion von sechs führenden internationalen Künstlern: Sam Falls, Urs Fischer, Nicholas Hlobo, Alex Israel, Tschabalala Self und Jonas Wood.

Das Video

Die im Jahr 2013 lancierte Capucines Tasche, die nach der Rue des Capucines benannt wurde, auf welcher Louis Vuitton sein erstes Geschäft im Jahr 1854 eröffnete, hat sich schnell zu einem ikonischen Klassiker entwickelt.

Heute präsentiert das Haus Louis Vuitton die limitierte ArtyCapucines Kollektion, die sechs führenden internationalen Künstlern die Möglichkeit bot, ihre Visionen mit dem unverwechselbaren Design und der markanten Silhouette dieser Handtaschen zu vereinen: Sam Falls, Urs Fischer, Nicholas Hlobo, Alex Israel, Tschabalala Self und Jonas Wood.

Die Künstler

Sam Falls

Sam Falls lässt sich bei seinen Werken von dem natürlichen Umfeld inspirieren, in denen er das Wesentliche von Farbe und Licht durch fotografische Techniken und Alltagsgegenstände erkundet.

Seine abstrakten Landschaften bestehen aus großen Leinwänden, besetzt mit organischen Materialien wie Ästen, Blättern und Blumen eines bestimmten Ortes. Das Arrangement wird mit Farbpigmenten bestäubt, um es dann den vier Elementen auszusetzen. Sobald die organischen Elemente entfernt werden, hinterlassen sie Umrisse und Motive, die auf der Leinwand wie rätselhafte Wesen erscheinen. Jedes Werk – eng verbunden mit dem Ort seiner Entstehung und den meteorologischen und ökologischen Bedingungen, welchen es ausgesetzt wurde – wird zu einer einzigartigen zeitspezifischen Aufzeichnung der Natur.

Sam Falls, 1984 in San Diego geboren, studierte Physik, Linguistik und Philosophie, bevor er sich der Kunst widmete. Heute lebt und arbeitet der Künstler in Los Angeles.

Urs Fischer

Urs Fischer ist vor allem bekannt für seine großformatigen Skulpturen und Installationen, die eine tiefe Faszination für die spontanen Transformations- und Verfallsprozesse offenbaren.

Zu seinen Werken, die oft monumentale Alltagsgegenstände zeigen, gehören ein lebensgroßes Schweizer Chalet aus Brot, Schaum und Holz, eine bemalte Aluminiumskulptur mit einer überdimensionalen Zigarettenschachtel, die von einem halben Esszimmerstuhl durchschnitten wird sowie eine monumentale 20 Tonnen schwere und sieben Meter hohe Bronzeskulptur, in der eine große Schreibtischlampe aus dem Kopf eines riesigen Teddybären rankt. Zu Fischers jüngsten Arbeiten gehören lebensgroße Wachsskulpturen von Menschen, die als Kerzen dargestellt werden. Die Skulpturen aus Wachs werden brennen gelassen, bis diese geschmolzen und zerfallen sind.

Urs Fischer wurde 1973 in Zürich, Schweiz, geboren, wo er Fotografie an der Schule für Gestaltung studierte. Heute lebt und arbeitet er in New York.

Nicholas Hlobo

Nicholas Hlobos Installationen und komplexe zwei- und dreidimensionale Objekte sind sowohl eine Antwort auf die demokratische Realität Südafrikas seit dem Ende der Apartheid im Jahr 1994 als auch eine Untersuchung seiner eigenen ethnischen, geschlechtsspezifischen und kulturellen Identität.

Hlobo, 1975 in Kapstadt geboren, studierte Bildende Kunst an der Technikon Witwatersrand in Johannesburg, wo er noch heute lebt.

Seine hybriden Kunstwerke entstehen durch Verschmelzung und Verwebung von taktilen Materialien wie weggeworfenen Bändern, Leder, Holz und Gummi. In diesen Arbeiten hat jedes der ausgewählten Materialien eine spezifische Assoziation mit einer anderen Form der persönlichen oder politischen Identität, was auch Hlobo ermöglicht, komplexe visuelle Erzählungen zu schaffen, welche die Dichotomie des heutigen Südafrika sowie seine eigene Position und Erfahrungen darin reflektieren.

Alex Israel

Das Werk von Alex Israel stellt den Künstler in den Mittelpunkt einer Auseinandersetzung mit den populären Medien, Hollywood, dem Kult der Celebrities und dem amerikanischen Traum, betrachtet durch die Linse seiner Heimatstadt Los Angeles.

Sein breit gefächertes Portfolio ist eine Melange aus Kunst und Branding, Kultur und Werbung, die sich genauso in der Varietät und Vielzahl an der von ihm genutzten Medien widerspiegelt: Gemälde, Skulpturen, Wandmalereien oder auch ein Sonnenbrillenlabel. Des Weiteren produzierte einen abendfüllenden Spielfilm (SPF-18) sowie eine Talkshow als laufende Serie, die berühmte kalifornische Persönlichkeiten einlädt (As it Lays). Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht eine tiefgreifende, aber auch emotionale Studie über die Stadt Los Angeles, die auf Neugier und dem Drang basiert, den eigenen, sich verändernden Platz im Spannungsfeld von Kreativität, Einfluss und Begehren der Stadt zu finden. Für Israel bedeutet es, sich auf Los Angeles und seine mächtigen kulturellen und sozialen Bereiche, seine Widersprüche und seine Schönheit zu konzentrieren, um die Obsessionen nicht nur Amerikas, sondern auch der Welt, zu verstehen.

Alex Israel, geboren 1982, schloss sein Studium an der Yale University, Connecticut (BA), und der University of Southern California, Los Angeles (MFA) ab.

Tschabalala Self

Die künstlerische Praxis von Tschabalala Self beschäftigt sich mit der ikonographischen Bedeutung von weiblichen schwarzen Personen in der heutigen US-Gesellschaft sowie die damit verbundenen emotionalen, physischen und psychischen Auswirkungen.

Tschabalala Self untersucht die Überschneidung von Rasse, Geschlecht und Sexualität und betrachtet, wie kollektive Fantasien um den schwarzen weiblichen Körper eine kulturelle Nische geschaffen haben, in der unser Bild von schwarzer Weiblichkeit entstanden ist. Ihre Darstellungen von übertriebenen weiblichen Körpern basieren auf einem vielschichtigen Gebrauch von Malerei und Druckgrafik unter Verwendung von genähten, gedruckten und bemalten Materialien, die sich auf verschiedene künstlerische und handwerkliche Traditionen stützen.

Tschabalala Self wurde 1990 in Harlem, New York, geboren und absolvierte 2012 das Bard College und 2015 die Yale School of Art. Sie lebt und arbeitet derzeit in New Haven, Connecticut.

Jonas Wood

Mit ihren desorientierenden Raumverdichtungen und der Vielzahl an Mustern rufen die üppigen und farbenfrohen Arbeiten von Jonas Wood eine Welt in Erinnerung, die schon von Künstlern wie Henri Matisse und David Hockney geschaffen wurden.

Die Arbeiten des in Los Angeles lebenden Künstlers entstehen durch die Schichtung und Collagen, bestehend aus Fotos und Zeichnungen, die er aus unterschiedlichen Variationen an Formen, Farben sowie geometrischen Mustern gewinnt. Wood verwendet oft den Umriss von Töpfen und Vasen, die von seiner Künstlerfrau Shio Kusaka entworfen wurden, als Rahmen innerhalb des Rahmens und bedeckt die Gefäße mit eindrucksvollen Bildern, die leuchtend grüne Golfplätze, Korallenriffe, exotische Fische, Basketbälle, üppige Gärten oder ein Maleratelier zeigen.

Jonas Wood wurde 1977 in Boston, USA, geboren. Er schloss 1999 sein Studium am Hobart and William Smith Colleges, New York, ab und erhielt 2002 einen MFA an der University of Washington, Seattle.

Die Kampagne

Im Jahr 1854 eröffnete Louis Vuitton sein erstes Geschäft in Paris an der Rue des Capucines. Fast 160 Jahre später, im Jahr 2013, lancierte die Maison die gleichnamige Capucines Tasche, ein Modell, das sich schnell zu einem ikonischen Klassiker entwickelt hat.

Heute präsentiert das Haus Louis Vuitton die limitierte ArtyCapucines Kollektion, die sechs führenden internationalen Künstlern die Möglichkeit bot, ihre Visionen mit dem unverwechselbaren Design und der markanten Silhouette dieser Handtaschen zu vereinen.

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