Nachhaltigkeit 11/09

Förderung von Vielfalt und Inklusion

Als Unternehmen schätzt Louis Vuitton die Einzigartigkeit seiner Mitarbeiter und schafft ein Umfeld, in welchem jeder seinen Platz finden und sich persönlich weiterentwickeln kann.

Aktuelle Maßnahmen:

Schulung von 100% der Mitarbeiter in der Prävention von Voreingenommenheit und unbewussten Stereotypen bis 2022

Veröffentlichung von 100% inklusiven und nichtdiskriminierenden Stellenausschreibungen

GEWÄHRLEISTUNG VON CHANCENGLEICHHEIT

Louis Vuitton fördert Initiativen zur Unterstützung der beruflichen Gleichstellung für alle, die über rein symbolische Maßnahmen hinausgehen.

der beruflichen Mobilität bei Führungskräften im Jahr 2020 betraf Frauen, die insgesamt 62% der Führungskräfte von Louis Vuitton ausmachen. Im Jahr 2013 unterzeichneten LVMH und Louis Vuitton die UN Women's Empowerment Principles, die Louis Vuittons Verpflichtung zur Unterstützung der Rechte und der Entwicklung von Frauen auf der ganzen Welt bekräftigen. In diesem Rahmen hat Louis Vuitton seither jährliche Aktionspläne zur Gleichstellung der Geschlechter umgesetzt, die alle beruflichen Bereiche von der Einstellung, Arbeitsplatzmobilität, Vergütung und Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben bis hin zur Gesundheit am Arbeitsplatz abdecken.

ist das Jahr, in dem LVMH die UN Verhaltensstandards zur Bekämpfung der Diskriminierung von LGBTQI+-Personen unterzeichnet hat (auch: UN Standards of Conduct for Tackling Discrimination against LGBTI people). Dieses Versprechen erweitert und stärkt das Engagement der Maison für den Aufbau einer integrativen Unternehmenskultur für LGBTQI+-Mitarbeiter, die 2018 mit dem LVMH Inclusion Index eingeleitet wurde. Erfahren Sie hier mehr zum LVMH Inclusion Index. LVMH Inclusion Index.

verschiedene Nationalitäten sind in den Teams von Louis Vuitton vertreten. Im Jahr 2020 ist Louis Vuitton in 62 Ländern tätig, was zu einer sozialen und kulturellen Vielfalt sowohl unter den Mitarbeitern als auch Partnern führt.

Mitarbeiter mit Behinderungen sind im Jahr 2020 weltweit bei Louis Vuitton beschäftigt. Die Maison hat sich schon immer für die Rekrutierung von Menschen mit Behinderungen eingesetzt und fördert die Integration von Menschen mit Behinderungen weiterhin durch viele konkrete Maßnahmen.

ENGAGEMENT FÜR EINE INTEGRATIVE UNTERNEHMENSKULTUR

Auf der ganzen Welt fühlt sich Louis Vuitton verpflichtet, einen Arbeitsplatz zu schaffen, der die Vielfalt der Arbeitnehmer achtet und respektiert und eine integrative Unternehmenskultur fördert..

WELTWEIT

Prävention von Voreingenommenheit und unbewussten Stereotypen ('Unconscious Biases and Stereotypes')s"

Dieses spezielle Schulungsprogramm, das 2018 eingeführt wurde, zielt darauf ab, das Bewusstsein der Teams für die Auswirkungen von Vorurteilen und Stereotypen auf Entscheidungsfindungsprozesse und den Wert der Vielfalt am Arbeitsplatz zu schärfen. Während dieser Workshops beleuchten Mitarbeiter verschiedenen Formen von Vorurteilen, Stereotypen und Diskriminierung, indem sie einige der häufigsten unbewussten Vorurteile analysieren, bevor sie spezifische Aktionspläne erstellen, um gegen die Mechanismen der Diskriminierung am Arbeitsplatz vorzugehen und stattdessen die Chancengleichheit zu fördern.

Förderung der Entwicklung von Frauen durch das 'EllesVMH'-Programm

EllesVMH wurde 2007 von LVMH ins Leben gerufen und soll die berufliche Entwicklung von Frauen in allen Positionen und auf allen Erfahrungsebenen unterstützen. Dies geschieht durch Initiativen wie Coaching, Mentoring und Training sowie das Herausstellen von weiblichen Karrierepfaden. Im Jahr 2018 lancierte EllesVMH SHERO, eine interne digitale Plattform und Community, um Frauen und Männer, die in der LVMH-Gruppe arbeiten, durch Artikel, Videos und Podcasts in deren Werdegang zu stärken.

Gestaltung einer noch integrativeren Kultur für LGBTQIA+ Mitarbeiter mit ALL LVMH Pride

Louis Vuitton Americas ist stolz darauf, Teil von All LVMH Pride zu sein, einer Gemeinschaft für alle LGBTQIA+ Mitarbeiter und deren Unterstützer in Nordamerika, Großbritannien, Nordasien und Japan. Dieses Netzwerk, das von Mitarbeitern für Mitarbeiter gegründet wurde, steht offen für alle und zelebriert die Vielfalt, Inklusion und Authentizität der LGBTQIA+ Community mit einem starken Fokus auf gemeinsame Aktionen, interne und externe Veranstaltungen und lokale Partnerschaften. Die Initiative wurde in der 2020er Ausgabe des LVMH Inclusion Index ausgezeichnet und ist dabei, das globale Netzwerk der LGBTQIA+ Community von LVMH zu werden.

Frankreich

Training zum Umgang mit sexistischem Verhalten und sexueller Belästigung am Arbeitsplatz

Sexismus umfasst alle diskriminierenden Überzeugungen und Verhaltensweisen, die auf der Vorstellung basieren, dass ein Geschlecht, meist das weibliche Geschlecht, einem anderen unterlegen ist. Sexismus ist insbesondere am Arbeitsplatz das Haupthindernis für die Gleichstellung von Frauen und Männern. Louis Vuitton hat Maßnahmen ergriffen, indem lokale Teammitglieder aller französischer Standorte geschult wurden, um Sexismus und seine Erscheinungsformen langfristig zu verhindern und zu bekämpfen.

Zusammenarbeit mit Menschen mit Behinderungen durch Partnerschaften mit ESATs und EAs

ESATs (Etablissements et Services d'Aide par le Travail) sind Gesundheits- und Sozialämter, die Menschen mit Behinderungen helfen, eine berufliche Tätigkeit unter angepassten Arbeitsbedingungen und mit sozialer und medizinischer Unterstützung auszuüben. Als EAs (Entreprises Adaptées) werden Unternehmen bezeichnet, die bis zu 80% ihrer Arbeitnehmer mit Behinderungen in einem geeigneten und angepassten Umfeld beschäftigen. In Frankreich hat Louis Vuitton mit 44 ESATs und EAs dauerhafte Partnerschaften aufgebaut, die im Jahr 2019 einen Gesamtumsatz von mehr als 5 Millionen Euro in verschiedenen logistischen und industriellen Tätigkeitsbereichen und -prozessen erwirtschaften konnten.

Japan

Engagement für die Beschäftigung von Senioren

Für Louis Vuitton ist die Weiterbeschäftigung älterer Angestellter eine Frage, die basierend auf geographischen Gegebenheiten betrachtet wird. Seit 2016 bietet Louis Vuitton älteren, ehrenamtlich tätigen Mitarbeitern die Möglichkeit, ihre Berufserfahrung über das gesetzliche Rentenalter hinaus zu erweitern. Diese Initiative verbessert die Fähigkeiten der Teams und schafft gleichzeitig Brücken zwischen den Generationen.

VEREINIGTE STAATEN VON AMERIKA

Geschlechtsneutrale interne Dokumentation

In den Vereinigten Staaten hat Louis Vuitton das interne Handbuch zu Prozessen und Prozeduren im Handel umgeschrieben, um die männlichen und weiblichen Pronomen 'er' und 'sie' durch geschlechtsneutrale Formulierungen wie 'der Angestellte' oder 'Sie/sie' zu ersetzen. Diese überarbeitete Version fördert die Inklusion von Angestellten, die nicht nach ihrem Geschlecht identifiziert werden möchten. Diese Initiative wurde außerdem auf den Orientierungsprozess zum Beginn eines Arbeitsverhältnisses ausgeweitet: Bei der Einstellung können die Arbeitnehmer ihr Geschlecht aus drei verschiedenen Optionen wählen: 'männlich', 'weiblich' oder 'möchte nicht identifiziert werden'.

Gewährleistung umfassender Richtlinien für Styling und Pflege

In den Geschäften wurden alle Angaben zum Geschlecht und zur Geschlechtszugehörigkeit aus den Styling- und Pflegerichtlinien eliminiert. So wird den Mitarbeitern beispielsweise nicht mehr automatisch eine Uniform aufgrund des Geschlechts zugewiesen, sondern sie können stattdessen die Uniform frei wählen. Darüber hinaus sind die Richtlinien zum Make-up und Haarstyling geschlechtsneutral formuliert. Die visuellen Styling- und Pflegebeispiele spiegeln alle Haar-, Haut- und Körpertypen wider, um der Vielfalt der Mitarbeiter gerecht zu werden.

SÜDOSTASIEN

Gewährleistung einer gleichberechtigten medizinischen Versorgung für LGBTQI+-Mitarbeiter

In einigen Ländern werden gleichgeschlechtliche Ehen, Lebenspartnerschaften oder Lebensgemeinschaften gesetzlich nicht anerkannt. Trotz dieser fehlenden formalen rechtlichen Anerkennung bietet Louis Vuitton auf den Philippinen, in Thailand und Vietnam eine medizinische Versorgung für Partner von LGBTQI+-Mitarbeitern an, um konsistente und umfassende Zusatzleistungen im Alltag zu schaffen. Diese Initiative wurde in der 2020er Ausgabe des LVMH Inclusion Index hervorgehoben.

NORDOSTASIEN

Schulungen zur Sensibilisierung im Umgang mit Mitarbeitern mit Behinderungen

Seit 2018 nehmen die Mitarbeiter von Louis Vuitton in Südkorea jedes Jahr an Schulungen teil, um das Bewusstsein für die verschiedenen Formen von Behinderungen im professionellen Kontext zu stärken. Seit der Einführung wurden mehr als 1.200 Personen geschult, um die Integration neuer Mitarbeiter mit Behinderungen zu erleichtern und diese besser zu unterstützen.

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