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Kunst & Kultur - Bücher 25/05

LOUIS VUITTON TRAVEL BOOK

In diesem Frühjahr ergänzt das Haus Louis Vuitton die Travel Book Reihe um zwei neue Titel.

Das Video

Die Louis Vuitton Travel Book Kollektion lädt zum realen und fiktiven Reisen ein - anregende Augenblicke ergänzen dabei dieses eindrucksvolle Erlebnis. Die Illustrationen der renommierten Künstler und vielversprechenden jungen Talente erzählen die Geschichten der Städte und Länder, die sie besucht haben. Dabei zeigen sie die vielschichtige Architektur der jeweiligen Orte und deren besonderen Reiz, sie zeichnen ein Bild des Alltags und des Lebens ihrer Menschen. Die Reihe, die über den bildhaften Anspruch von Reisetagebüchern hinausgeht, hebt auf besondere Weise die vielseitigen ästhetischen Horizonte der Kunst hervor.

Die neuen Travel Books

Los Angeles
Javier Mariscal

Grafikdesigner, Illustrator, Designer, Filmemacher, Maler, Bildhauer und Töpfer: Javier Mariscal ist ein spanischer Künstler, der gerne provoziert. Ein Künstler durch und durch, respektlos und vor allem 'frei' – ein Wort, das seine Existenz bestimmt. Sein Motto: 'Hay que romper con todo.' ('Du musst mit allem brechen.')

Als Legastheniker war Javier Mariscal von frühester Kindheit an vom Zeichnen besessen. Ihn faszinierten Buchstaben und Typografie – eine Leidenschaft, die später einen wesentlichen Einfluss auf sein Werk haben würde. Aus seiner Sicht ist Zeichnen die Grundlage für alles. Er besteht darauf, dass selbst ein Möbelstück, ein Hotel, ein Zeichentrickfilm, ein Zeitschriftencover, ein Logo, eine Tapete, ein Poster oder ein Porträt, 'alles NUR eine Zeichnung ist'. Sein Stil ist ausgefallen, ungezügelt, wandelbar und umfasst verschiedene Techniken und Medien, denen er begegnet. Das kleine Notizbuch, das er benutzt, um eine Tasse Kaffee auf dem Tisch zu zeichnen, oder das Gesicht der Person, mit der er redet, ist immer in seiner Tasche.

Seoul
Icinori

Icinori ist ein Studio, bestehend aus zwei Designern, bildenden Künstlern, Siebdruckern und Verlegern, die sich mit Kunstbüchern, Drucken, Comics und Leporellos befassen.

Icinori ist darüber hinaus ein erstaunliches Paar, eine Seele mit zwei (schlauen) Köpfen, vier (geschickten) Händen und zwanzig (unvergleichlichen) Fingern, die dem französisch-spanisch-japanischen Mayumi Otero und dem Franzosen Raphaël Urwiller gehören. Zwei Absolventen der École Supérieure des Arts Décoratifs in Straßburg, Frankreich, wo sie sich begegneten. Sie gründeten Icinori im Jahr 2007, noch während ihres Studiums. Seither sind sie als Arbeits- und Lebenspartner gereist, haben gemeinsam erkundet, beobachtet, illustriert und gezeichnet. Mit einer atemberaubenden Liebe zum Detail, welche die Art von Akribie zeigt, die nur leidenschaftlichste Künstlerinnen und Künstler auszeichnet.

Kuba
Li Kunwu

„Seit meiner Kindheit schon höre ich von Kuba. In den 1950er Jahren haben unsere zwei Länder sehr gute Beziehungen zueinander aufgebaut. Tief in meinem Inneren wusste ich schon immer, dass ich eines Tages dort hinfahren würde.“ Kuba hat auf Li Kunwu als chinesischen Künstler eine sehr starke Wirkung, spiegelt doch die Geschichte der Insel die des Reichs der Mitte wider.

Er ist erstaunt darüber, dass die kubanischen Landschaften denen seiner Heimat Yúnnán so ähneln, und er ist ergriffen von den Kubanern, die ein ähnliches Schicksal wie seine Landsleute teilen. Die Leidenschaft, die er dort fühlte, ist ihm bis in sein Studio gefolgt, wo er über 300 Zeichnungen anfertigte, darunter Tusche-, Farb- und Ligne-claire-Zeichnungen, Portraits und Landschaftsbilder. Die stilistische Vielfalt reflektiert die Intensität seiner Emotionen und die Überfülle, der er während seiner Zeit in Kuba begegnete.

Prag
Pavel Pepperstein

Für Pavel Pepperstein ist Prag ein Ort mit ideellem Wert und mit einem beinahe beschützenden Charakter. Im Alter von 14 Jahren kam er aus seiner Heimat Russland dorthin und war „sofort ergriffen von der Schönheit und dem geheimnisvollen Wesen dieser unglaublichen Stadt“, die zu der Zeit noch nicht so mondän und auch weniger touristisch war. Der vernachlässigte Zustand verschiedener verlassener Stadtviertel tat das seinige, um den rätselhaften Charakter der Stadt noch zu verstärken.

„Ich habe niemals mehr seitdem die Kraft einer solchen Präsenz gefühlt und nie hatte ich anderswo ein stärkeres Gefühl im Hinblick auf die Essenz Europas.“ Pavel Pepperstein würdigt die unterschiedlichen Viertel der Stadt, beispielsweise das um den sehr bekannten Veitsdom herum, und ist gleichermaßen begeistert von den vernachlässigten Arealen der Stadt und den halb verlassenen Fabriken an den Endhaltestellen der Straßenbahnlinien. Mit spitzer Feder erzählt er von diesen Orten. Pavel Pepperstein, der schon immer ein sehr rastloser Künstler war, integriert in seine Werke manchmal auch Gegenstände, die Herrschaftsinstrumente heraufbeschwören, oder auch geometrische Figuren. Diese unterschiedlichen, zu Utopien hin tendierenden Obsessionen könnten zu einer Zukunft verschmelzen, die ein Gefühl der Hoffnung für die Conditio Humana in sich trägt, eine Hoffnung, die der Künstler von ganzem Herzen hegt.

Rom
Miles Hyman

„Rom inspiriert zu allem, außer zur Gleichgültigkeit. Zuallererst mit seinem Licht, aber auch mit seinen besonderen Farben, die mich mit einer Art von progressivem Zauber belegt haben. Die Fassaden in Tönen wie Ocker, Goldgelb, Azurblau und dezentem Türkis, nicht zu vergessen die Vielzahl von Rottönen – einer intensiver als der andere.“ Rom, so wie die Stadt von Hyman porträtiert wird, ist wie eine Frau, eine schwer zu fassende Frau voller Geheimnisse, wie sie an einer Straßenecke steht, im Schatten einer Terrasse oder auf einem Balkon.

Wenn man auch nur einen Augenblick wegsieht, schon ist sie nicht mehr da. Wie Rom. Die Stadt antwortet auf seinen Ansatz und zeigt ihm ihre Schönheit. Sie wird „energetisch und dynamisch, erfüllt von einer fließenden Schönheit, fröhlich – die Elemente der Poesie ihres Alltags“. Die Bewohner der Stadt haben Vorrang vor den Sehenswürdigkeiten. „Heute“, so sagt Miles Hyman, „werde ich mir bewusst, dass das Travel Book Rom eigentlich Travel Book der Römer hätte genannt werden müssen. Ich wollte unbedingt den Alltag der Bewohner dieser bezaubernden Stadt mit Ehrlichkeit und Bewunderung greifbar werden lassen – ich bin sogar versucht zu sagen, mit einem 'zärtlichen Gefühl'. Warum wollte ich den menschlichen Aspekt der Stadt besonders zur Geltung kommen lassen? Für mich ist der Schlüssel zur Stadt der bemerkenswerte Kontrast zwischen flüchtigem Leben und der Ewigkeit.“

Route 66
Thomas Ott

Niemand anderes als Thomas Ott, ein wahrer Filmenthusiast, der mit Comic-Büchern und Romanen aufgewachsen ist, könnte mit einer solchen Leidenschaft zur legendären US-amerikanischen Route 66 jagen. Von Chicago, Illinois, bis nach Santa Monica, Kalifornien, legte er über einen Zeitraum von drei Wochen nahezu 4.500 Kilometer zurück.

„Die Route 66 ist eine vergessene Welt. Keiner benutzt sie. Die Landschaften sind karg. Die Städte sind verfallen. Die Straßen sind leer und still. Das sind die Geisterstädte, die in der Vergangenheit erstarrt sind. Ich zeige dieses verloren gegangene Amerika entlang der Straße.“ Wenn sich der Horizont vor einem entfaltet, gerät der Reisende in einen Rausch der Bewegung, der Weite und der Freiheit. Von den ausgewählten Fotografien fertigte Ott durchgepauste Zeichnungen an, replizierte diese auf Schabpapier und legte dort die weißen Stellen frei, indem er in den schwarzen Karton drückte. Jede der Zeichnungen ist ein metaphysischer Schmelztiegel, der die Bedeutung der Route 66 – eine Metapher für das gesamte Leben – hinterfragt. Wie es seine Gewohnheit ist, beschreibt Ott ihren Fall. Das Ende der Reise, die von Windungen und Umwegen gekennzeichnet ist, kann kein Happy End sein, lediglich ein „Cul-de-Sac“, eine Sackgasse.

Die Kollektion

Travel Book Osterinsel - Zweisprachige Ausgabe - 45,00€
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Travel Book Edinburgh - Englische Ausgabe 45,00€
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Travel Book London - Zweisprachige Ausgabe - 45,00€
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Travel Book New York - Zweisprachige Ausgabe - 45,00€
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Travel Book Paris - Zweisprachige Ausgabe - 45,00€
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Travel Book Arktis - Zweisprachige Ausgabe 45,00€
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